F-Aufgaben WT Dresden 2008
Oder auch: Blinds und Geländeübergänge bis die Schwarte kracht.
Wir waren ja nun in Dresden und bedingt durch die Tatsache, dass eine gemeinsame Siegerehrung geplant war, konnten wir den F´s bei Ihren Aufgaben zusehen.
Das war natürlich super, weil wir ja irgendwann auch mal bei den F´s “einchecken” wollen. Allerdings muss ich zugeben, dass die Aufgaben auf diesem Workingstest uns nicht gerade Mut gemacht haben. Da haben wir noch so einiges zu üben, kann ich nur sagen.
Trotzdem wollen wir euch die Aufgabenbeschreibung nicht vorenthalten.
Aufgabe 1 - Anja Helber | Doppelmarkierung
Das Gespann steht am Ausgangspunkt am linken Ufer eines ca. 5m breiten Grabens mit schwimmtiefen Wasser. Ca. 50m in gerader Linie entfernt steht sichtig der Helfer/Schütze hinter einem ca. 1m hohem Baumstamm, der das komplette Ufer und den Graben überspannt. Nach Schuss fällt eine Markierung an das rechte Ufer, vom Gespann aus gesehen hinter den Baumstamm auf ca. 14 Uhr in ca. 70m Entfernung in den Wald. Flugbahn gut sichtig, Fallstelle nicht.
Mit einem zweiten Schuss fällt eine weitere Markierung direkt vor den Baumstamm. Flugbahn nur kurz sichtig. Es ist zuerst das erste Mark, dann das zweite zu arbeiten.
Und 2 Bilder zur Szenerie (was für ein Gelände, Du meine Güte).

Neben der Tatsache, dass die Aufgabe ohnehin schon nicht so leicht war, wurde die Arbeit noch dadurch erschwert, dass die Aufgabe 2 in gerader Linie so ca. 100m entfernt war und auch da wurde 2mal je Aufgabe geschossen. Das heisst: konnte gut sein, dass während der Arbeit recht nahe weitere Schüsse fielen. Und so konnte man einige Hunde beobachten, die während der Arbeit innehielten in Erwartung eines weiteren Marks.
Aufgabe 2 - Viggo Berger | Mark und beschossenes Blind
Das Gespann steht an einem ca. 5m breiten Graben mit schwimmtiefen Wasser, der an dem Ausgangspunkt einen Rechtsknick machte. Der Schütze steht ca. 15m entfernt diesseits des Grabens. Er schiesst einmal in Richtung 14 Uhr jenseits des Grabens, dass von einem Waldbewuchs gesäumt wird. Dort steht ein weiterer Helfer (zwischen den Bäumen gut versteckt), der ein Mark wirft, Flugbahn nicht sichtig, Fallstelle auch nicht.
Der Schütze kommt zu dem Gespann und gibt in Richtung 15 Uhr einen weiteren Schuss jenseits des Ufers ab.
Zuerst ist das beschossene Blind zu arbeiten, dass ca. 40m hinter dem Graben liegt. Dann das Mark, dass ca. in 50m Entfernung liegt.
Und hier die entsprechende Zeichnung.

Viele Hunde sind hier in Richtung Mark gelaufen und mussten dann gehandelt werden. Auf dem Weg zum Blind habe ich 3 Geländeübergänge gezählt: in den Graben, über grasähnlichen Bewuchs und durch einen Farn hinter dem das Blind lag.
Aufgabe 3 - Detlef Henrich | Wasser-Mark und Blind
Das Gespann steht an einem Graben mit schwimmtiefen Wasser sowie steilem und matschigen Einstieg.
Der Helfer steht in einem waldähnlichen Bewuchs auf ca. 13 Uhr in ca. 30m Entfernung und wirft nach Schuss ein Mark in einen Teich auf ca. 14 Uhr. Entfernung ca. 50m
Zuerst in ein unbeschossenes Blind zu arbeiten, welches ca. auf 11 Uhr in ca. 50m Entfernung liegt.
Danach das Wasser-Mark.
Aber für die Aufgabe braucht man echt ein Bild der Szenerie und auch das kann nur so ungefähr das Gelände wieder geben. Man oh man.
Hier habe ich keinen Hund gesehen, der das Blind direkt gearbeitet hat. Und wenn man auf die Punkte sieht, können das auch nicht so viele gewesen sein.
Aufgabe 4 - Petra Beringer | Beschossenes Blind
Das Gespann steht ca. 15m schräg entfernt zum Graben. Auf ca. 11 Uhr steht ein Schütze jenseits des Grabens. Nach Schuss ist ein Blind zu arbeiten, dass jenseits des Grabens auf ca. 12 Uhr in ca. 50m Entfernung in einem See in einem Schilfgürtel liegt.
Mal die Geländeübergänge zählen: so ca. 3.
Und einer der unzähligen freundlichen Helfer zeigt für mich mal in die Richtung wo das Blind liegt. Das Foto ist aber nicht vom Ausgangspunkt geschossen.

Viele Hund sind hier zum Schützen gelaufen und die mussten dann gehandelt werden.
Aufgabe 5 - Wolfgang Vergiels | Doppelmarkierung
Das Gespann steht auf einer ca. 40m breiten Wiese die links von einem Wäldchen und rechts von einem See gerahmt wird. Schütze und Helfer stehen auf ca. 12 Uhr in ca. 70m Entfernung vor einem Wäldchen. Nach Schuss wird zuerst ein Mark in das Wäldchen bei dem Helfer geworfen (Flugbahn zum teil sichtig aber vor sehr dunklem Hintergrund, Fallstellte nicht), ein zweites auf ca. 13 Uhr in das Wasser (keine Flugbahn zu sehen, Fall vielleicht zu hören).
Nach Freigabe ist das erste, dann das zweite Mark zu arbeiten.
Die Skizze dazu:

Und ein Bild des Geländes (Du meine Güte).

Ich fand, dass das zweite Mark extrem schwer, weil auch das nur unter vielen Geländeübergängen zu holen war. Das erste war auch schwer. Zum einen weil die Fallstelle nicht sichtig war, zum anderen - wie sollte es anders sein - wieder ein recht schwerer Geländeübergang. Vor allem aber hat der Werfer das Mark extrem schwer gemacht, weil er quasi über Kopf nach hinten geworfen hat und auch der Schütze in eine andere Richtung geschossen hat. Die lassen sich was einfallen, alle Achtung.
Für alle die, die mit sich und der gezeigten Leistung zufrieden waren: chapeáu.
Und nun mal viel Spass bei nacharbeiten, wenn ihr denn so ein Gelände finden könnt.






am 6. Mai 2008 um 08:00 Uhr.
Hallo Ihr erfolgreiches ” Dreiergespann”!
Gratuliere!!! Ich freue mich sehr!
Aber - aufpassen, ihr nähert euch dem Zwangsstart in der F!
LG
Ingrid
am 6. Mai 2008 um 08:25 Uhr.
Hallo Ingrid,
Danke für die Glückwünsche. Wir hätten das alles eher haben können, wenn wir früher gewusst hätten, was wir heute wissen. Jörg Brach (danke für den Tipp!) hat uns da sehr geholfen.
Aber das gehört wohl zu einem Ersthundehalter.
Wolfgang Vergiels hat in einer der letzen DRC Ausgaben das Thema “Zwangsaufstieg” noch einmal erläutert. Es braucht drei “v” und JEWEILS eine Plazierung. Der Zwangsaufstieg ist damit deutlich schwerer, als allgemein angenommen. Zumindest haben wir das so verstanden.
Da wir noch keine Plazierung aufweisen können, sind wir noch weit vom Zwangsaufstieg entfernt.
Wobei: wir möchten Dash schon noch bis in die O bringen. Von daher kommt die F irgendwann eh auf uns zu.
Lieben Gruss nach Bayern - wir kommen Ende des Jahres mal vorbei, wenn wir dürfen Uns würde ein Wiedersehen und ein Kennen lernen von Famous Jane sehr freuen.
am 11. Mai 2008 um 11:24 Uhr.
Hallo Ihr Lieben,
auf jeden Fall freuen wir uns, wenn ihr uns besucht!!!!
Ganz liebe GRüsse aus Bayern!
Ingrid
am 16. Mai 2008 um 20:50 Uhr.
Vielen Dank für die ausführliche Aufgabenbeschreibung. Es ist immer hilfreich, wenn man selbst in dieser Klasse führt, solche Infos über Workingtests zu bekommen, an denen man nicht teilgenommen hat.
Michael