Der Tag an dem das Wasser kam

Er kam unerwartet. Von einer Sekunde auf die andere war nichts mehr so, wie es war.
Der Tag an dem das Wasser kam. Viele abertausende Hektoliter.

Eigentlich fing der Tag toll an. Es war der 23.02. Wir hatten einen netten Seminartag bei Jörg Brach verbracht.

Als wir dann um 16.00 Uhr nach Hause kamen war es da: das Wasser. Im gesamten Haus. Über alle 3 Stockwerke.
In der Zeit als wir weg waren, ist im OG ein Schlauch abgerissen. Stundenlang ist das Wasser ungebremst ins Haus geflossen.

Die Feuerwehr, die das Haus leer pumpen musste, erklärte es für unbewohnbar. Seit dem leben wir im Hotel.

Dash hat so eine Woche gebraucht, um sich die geänderte Umgebung zu gewöhnen. Aber jetzt findet sie es im Hotel auch super (tolle Couch!).

Wie dem auch sei: es wird getrocknet. Immer noch. Und wir hoffen, irgendwann im Juni (ja, im Ernst) wieder in unser zuhause zu dürfen.

Dash wartet jedenfalls schon sehnsüchtig auf den Tag. Noch nie (wirklich nie - ausser sie holt einen Ball daraus hervor) hat sie ihr Gartenhäuschen benutzt. Seither aber legt sie sich von Zeit zu Zeit dort hinein, wenn wir im Haus zum lüften sind. Der letzte intakte Rückzugsplatz im ihrem zuhause.

Dash zuhause

Ergo liebe Leute: stellt das Wasser ab, wenn ihr für länger unterwegs seit.
Damit ihr den Tag nicht erleben müsst. Der Tag an dem das Wasser kommt.

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