Walk Up und kein Ende - Bericht vom Dummytraining
Am Freitag war´s endlich wieder soweit. Nachdem die Läufigkeit überstanden ist, stiegen wir wieder in unser heissgeliebtes Training der BZG Lüneburg bei Ellen ein.
Diesmal trafen wir uns in einem “wilden” Gelände bei Geesthacht.
Mit von der Partie waren Eyke (G/H), Lotte L/H) und Cody (F/R). Fantastischer Weise hatten wir auch gleich 2 Helfer mit von der Partie.
Im wesentlichen haben wir zwar nur 2 Aufgaben gemacht (natürlich mit Wiederholungen und Variationen), trotzdem waren aber schnell 2 Stunden rum. Wie die Zeit vergeht. Wahnsinn.
Und das waren die Aufgaben
Einfach- und Doppelmarkierungen
Helfer 1 steht ca. 50m vor die Linie. Es wird aus der Linie gearbeitet. Das Gelände ist ein Deich. Helfer steht auf Deich. Der Deich grenzt unten an einen Weg (ca. 2m Breit), dann kommt hohes Gras (ca. 3m breit), dann ein Bachlauf.
Helfer wirft Markierung in verschiedenen Variationen (auf den Weg hinter sich, vor sich, in das Gras, auf den Deich). Hunde arbeiten nacheinander in wechselnder Reihenfolge.
Das ganze dann noch einmal mit Doppelmarkierung (auf den Deich und in das Gras oder auf den Weg). Hier blieb jedem freigestellt, ob er den Hund das zu apportierende Dummy vorgab oder ihn frei zum Apport schickte. Ich habe Dash das zu apportierende Dummy vorgegeben.
Wenn der Hund die Richtung nicht angenommen hat, sollten wir hier (weil Training) den Hund direkt zurückrufen und neu ausrichten. Das musste ich auch einmal in Anspruch nehmen.
Die Marks in das hohe Gras waren sauschwer. Fallstelle nicht sichtig, der Hund verschwand in dem Gras (so hoch was das) und kaum Wind. Hier hatte Dash echte Probleme, zeigte aber eine ausdauernde Suche. Einmal hat Dash gefragt. Ich wollte gerade helfen, da kam dann die Korrektur von Elli: nix da helfen. Hier ist Training und da soll der Hund mal schön suchen. Hat Dash dann ja auch recht schnell wieder gemacht (aber eben nicht sauber markiert. Oder besser: das Mark während des ersten retrieves etwas vergessen).
Walk-Up
Alle Gespanne stehen in einer Linie etwa 80m von den Helfern entfernt. Frei Fuss wer kann auf die Helfer zu. Die ersten Marks wurden noch von den Helfern eingesammelt, dann sollten die Helfer “richten” wer am besten Fuss gelaufen ist und denjenigen zum Apport schicken. Die Helfer waren aber so nett, dass jeder mal arbeiten durfte. Vielleicht war ja auch die Fussarbeit von allen gut, wer weiss.
Die Linie lief bis auf ca. 40m an die Helfer heran. Dann dreht sich die Linie wieder um und lief von den Helfern weg. Die Helfern riefen dann “Bird behind” und warfen recht schnell das Dummy. Da kam´s dann wirklich auf gute Fussarbeit an.
Die Marks flogen einzeln oder doppelt gerade vor die Helfer oder dahinter oder seitlich oder auf den Deich oder in das Wasser. Für Abwechlsung war also gesorgt.
Erfreulicherweise hat Dash während der ganzen Arbeit nicht geweint, obwohl Frauchen Helfer war, wir auch auf sie zugelaufen sind. Aber: alles eben ohne Schuss.
Dash hat die Stunde wirklich schön gearbeitet. Leider greift sie das Dummy bei Wasseraport weiter an der Schnur. Das bekommen wir glaube ich nicht mehr raus. Aber: immer schön in die Hand gebracht und nicht fallen gelassen. Das hat mich wirklich gefreut.
Ein abwechslungsreiches, schönes Training. Nächsten Donnerstag geht´s weiter.
am 27. August 2007 um 17:49 Uhr.
[...] wir wieder im Trainingsbetrieb. Eine kleine Beschreibung unseres letzten Trainings findet ihr hier: dogsdoo.de » Blog Archive » Walk Up und kein Ende - Bericht vom Dummytraining __________________ _______ Viele Grüsse & schaut mal vorbei unter [...]
am 27. August 2007 um 18:32 Uhr.
Soeben habe ich den 3. Bericht über Eure Dummy-Trainings gelesen.
Ich bin ganz toll begeistert wie ihr das Training gestaltet. Ich werde Deine Berichte meinem Trainer übergeben, denn ich habe mit meinem Labbi sehr grosse Mühe ihn auf ein Blind zu schicken. Auch das Walk up funktioniert nur mit Dummys. Bei Bei Wasser- und Niederwild wird er in der Line sehr hektisch und springt ein.