Beaverlodges Dash verpasst um eine Sekunde ein “sehr gut” bei WT Weser-Ems

Nun haben wir ihn hinter uns, unser erster WT, organisiert und durchgeführt durch die BZG Weser-Ems.
Und es war anstrengend: 63 Starter auf 4 Aufgaben verteilt: ergibt zwischendrin schon mal Wartezeit. Logisch.
Dafür meinte der Wettergott es gut mit uns. Nach anfänglichem Regen, blieb es den Tag über trocken.

Hier die Aufgabenbeschreibung. Unsere Punkte melde ich nach, wenn ich sie habe. Nur kann ich bereits jetzt sagen, dass wir bei Betty Schwieren (Station 4) bei der ersten Aufgabe eine 0 kassiert haben: Running in. Leider. Aber dazu unten mehr.

Station 3: Eva Berg - Memory; 18 Punkte
Frei-Fuss ca. 30 Meter auf einen Waldrand zu (allein Richer kommt nicht mit). Helfer steht sichtig links. Am Waldrand markiert ein Stock die Halteposition. Dort angekommen, wirft der Helfer mit “Brrt” ein Memory-Mark ca. 3 Meter vor das Gespann in hohes Gras. 180° Drehung und zurück zum Ausgangspunkt. Nach Freigabe ist der Hund zu schicken.

Hier war der Schwerpunkt Fussarbeit und Steadyness, da das Memory recht dicht vor den Hund fiel. Die Fallstellen war bei uns in hohem Gras, so dass sich der Hund darüber hinaus die Fallstelle gut merken musste.

Station 4: Betty Schwieren - Marking; 0 Punkte (running in)
Ansatzpunkt direkt vor dem Graben. Hinter dem Graben ist ein Feld. Helfer steht sichtig (ca. 50m Entfernung) und wirft das Mark nach links. Dort ist ein Waldrand. Mark fällt in sehr hohes Gras am Waldrand. Kein Wind. Gras feucht. Nach Freigabe ist der Hund zu schicken.
Unsere 0: Betty hat uns einen Tick zu lange warten lassen (so ca. 5-7 Sekunden). Anschliessend sagte Sie, dass Sie genau dann die Fraigabe geben wollte, als Dash los ist (ohne Kommando- running in). Ich konnte Dash zwar problemlos mit einem “ah” stoppen, aber es gibt eben kein haltbares Einspringen mehr. Jaja. unsere Trainingsfehler. Da holen sie einen wieder ein. Gnadenlos.
Schwierig war auch, dass der Hund direkt vor dem Graben sass. Dadurch ist er nach Freigabe aus dem Sichtfeld des Marks entschwunden und musste sich auf der anderen Seite neu orientieren. Entsprechend sind einige Hunde kurz geblieben und zu früh in die Suche. Meiner Meinung nach war das o.k., da hier der Schwerpunkt dann auf selbständigem Arbeiten lag. Das hat Dash supper gemacht. Ich musste sie zwar einmal abstoppen als sie bei ihrer Suche wieder zu kurz war und in´s Back schicken. Aber auch das ging und auch die Drehrichtung hat sie angenommen. Ohne das Running in wäre das ein mittleres sehr gut gewesen, sagte Betty.

Station 5: Betty Schwieren - beschossenes Blind; 15 Punkte
Nach Delivery aus der Station 4 (war nämlich eine Doppelaufgabe) 90° Drehung. Man steht frontal zu einem kleinem Trampelpfad. Links Waldrand, rechts Acker. Helfer steht rechts, Wind von vorn. Helfer schiesst. Blind liegt links am Waldrand. Nach Freigabe ist der Hund zu schicken.
Hier konnte der Hund - wenn er den gerade gelaufen ist - recht schnell Wind bekommen und das Thema war erledigt.
Dash hat sich allerdings vom Helfer nach rechts ziehen lassen und ist dann bei ihm in die Suche. Ich habe ihr nur durch den ausgetrecktem Arm geholfen nach links zu gehen und das ging dann recht gut.

Station 2 - Anja Helber: Memory; 13 Punkte
Das Gespann steht auf einem Weg. Vor dem Gespann, leicht abschüssig ein Gelände mit wirrem Bewuschs. Helfer rechts. Marks wird nach hinten links geworfen. Nach Schuss und Richterkommando 180° Drehung und ca. 3m zurück. Dort dann selbstständig den Hund schicken.

Für mich lief die Aufgabe gut. Ich musste mir von Anja allerdings danach anhören, ich wäre bei dem recht triebigen Hund zu unruhig und würde den Hund damit noch mehr aufschaukeln. Wir lernen: Dash wird als triebig erkannt. Super - das war ja auch schon mal anders. Zweitens: ich muss ruhiger werden. Liebe Anja: ich weiss - ich arbeite daran ;-). Die doch recht vielen Kommandos und der komm-Pfiff den ich immer noch gebe, hat und wohl hier einige an Punkten gekostet. Nehme ich an.

Station 3: - Patsy Deheyer: Einweisen in ein Suchegebiet; 17 Punkte
Man steht an einem Weg. Links abschüssig ein kleines Tal mit sehr hohem, unterschiedlichen Bewuchs. Frei-Fuss auf dem Weg. Nach ca. 30m. Schiesst im Tal ein Helfer links. Ein zweiter Helfer schiesst rechts. Es fliegen 2 Dummys. Nach Richterkommando entfernt man sich weitere ca. 20m vom Hund, ruft diesen zu sich und schickt in das Suchegebiet und in die Suche. Schwerpunkt hier: selbständiges Arbeiten.
Lief bei uns super. Fand ich. Abzüge könnte es gegeben haben, weil ich Dash wieder den Komm-Pfiff gegeben habe und vielleicht wegen des etwas geringeren Tempos auf dem Rückweg. Tippe ich.

Fazit: Trotz der Wartezeit war es ein sehr schöner Tag. Super Helfer, tolle, nette Richter, schöne Aufgaben, abwechslungsreiches Revier. nette Mitstreiter. Was will man mehr. Dash hat für uns super gearbeitet. Die Frei-Fuss Folge ist bereits viel besser. Die Steadyness bekommen wir wieder hin. Das werden wir mit ruhigem, dosiertem Schusstraining ausbügeln, da bin ich sicher.

Zum Abschluss - Ehre wem Ehre gebührt - die Plazierungen:
1. Simone Ramscheid mit Tailwaggers Dual Ivy
2. Detlef Granitzka mit Ebony of Dukefield
3. Christine Lohnert mit Werdandi Nip Buster (nach Stechen)

Hier nun die Fotos des Tages:

Wartescheife vor Station 2Helferposition zur Station 3Ausgangsposition zur Aufgabe 3Frei-Fuss auf die Helfer zuKurz vor den Helfern haltenZurück zur Ausgangsposition und den Hund schickenHund auf dem Weg in das Fallgebiet.....sucht sehr schön......und zurück.Helfer links zur Station 2Helfer rechts zur Station 3Frei-Fuss (ca. 30m)Warten - im Gebiet wird 2x geschossen und es fallen 2 MarksHund sitzen lassen und selbst 20m entfernenHund abrufenAusrichten und schickenDas ging schnell: Ebony of Dukefield geführt von Detlef GranitzkaMogli mit FrauchenFallgebiet Aufgabe 2 und HelferpositionStartposition zum senden des HundesMucki´s Golden Gipsy mit Günther Muckermann vor dem StechenWerdandi Nip Buster mit Christine Lohnert vor dem StechenGespannte Zuschauer zum StechenDash guckt sich das aus der Ferne an. Vielleicht ist sie ja mal dabei in ferner Zukunft. Wir bleiben dran.

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