Dummy Training in Fahrenholz
Am Freitag war´s wieder soweit: Wir hatten in Fahrenholz Training bei Elli.
3 Übungseinheiten standen auf dem Plan:
- Walk-Up Training
- Handvertrauen (Marks und Half-Blinds)
- Memomy Mark über Wasser und
Und so machten wir uns mit 4 Gespannen und Britta als Helfer an Werk. Los gibng´s mit dem Walk-Up Training
Walk-Ups
Die 4 Gespanne stellen sich gegenüberstehend auf, Abstand ca. 50m, jeweils versetzt. In der Mitte stand der Helfer, auf den alle Gespanne zugegangen sind. Geübt werden sollte vorallem die Fussarbeit, Steadyness und das Ruhigsein.
Während die Gespanne auf den Helfer zugingen wurde von diesem zunächst nur ein Schuss abgegeben (mit Startklappe) ohne Dummywurf. Dann nur ein Dummywurf ohne Schuss. Dann beides kombiniert, wobei der Helfer selbst das Dummy aufgehoben hat. Nun standen die Gespanne mittlerweile nur noch wenige Meter (so ca. 15) auseinander. Der Helfer warf jetzt nacheinander jeweils über ein Gespann mit Schuss ein Dummy über jeweils ein Gespann. Hier hollte immer der HF das Dummy. Dann gingen alle HF´s in die Mitte und die Hunde blieben auf ihrer Position. Es wurde ein Treiben in der Mitte von allen HF´s simuliert. Mit grossen Tam Tam warf dann jeweils ein HF über einen Hund (aber nie seinen eigenen) ein Dummy und holte dies jeweils wieder selbst. Bis dato hatten die Hunde also keinen Apport.
Um die Fussarbeit zu verbessern, arbeiten wir mittlerweile zunächst mit sehr kurzer Fussleine. Dann lasse ich die Leine irgendwann über Dah´s Rücken fallen. So ist sie eigentlich frei. Dann nehme ich die Leine ganz ab. Wenn Sie dann schlecht Fuss läuft, werfe ich die Leine wieder kurz über und sie bekommt einen deutlichen Ruck. Wie immer muss man da sehr schnell sein.
Um das nach vorne Rutschen bei Schuss zu minimieren, korrigiere ich sie so, dass ich Dash an der Brust fasse und nach hinten setze, wenn sie vorrutscht. Ausserdem darf sie den Apport dann nicht arbeiten. Auch da muss man mit der Korrektur irre schnell sein, aber im Training klappt das schon alles recht gut.
Whining korrigiere ich mit einem scharfen “No - dont´s do this”. Ebenfalls sehr schnell. Brauchte ich im Training aber nie, da sie hier bisher nicht weint.
Dann wurden die Hunde in eine Linie gesetzt, aber jeweils mit versetzter Blickrichtung (also Hund A nach Süden, Hund B nach Norden usw). Jeweils in HF entfernte sich nun von seinem Hund ca. 50m in Blickrichtung und rief senen Hund ab. Danach frei Fuss wieder in die Linie und dann das nächste Gespann.
Als das erledigt war, das gleiche noch einmal, nur dann nun ca. auf der Hälfte des Wegs für den Hund sichtig in gerader Linie ein Dummy vom jeweiligen HF ausgeworfen wurde. Da das Gelände hohen Bewuchs hatte, lag das Dumym nicht sichtig für den Hund. Der Hund wurde dann herangerufen und auf der Höhe des Dummy mit dem Suchepfiff dazu bewegt die Nase runterzunehmen. Das wurde dann 2mal wiederholt, wobei die Entfernung beim 2ten Grösser war als beim ersten, der Hund also über die alte Fallstelle rüber gehen musste.
Memory Mark über´s Wasser
Nun wurden die Hunde an das Ufer gesetzt und auf der gegenüberliegenden Uferseite (entfernung ca. 30m) wurden Dummys (6) für die Hunde sichtig ausgelegt.
Erst nach den Marks (siehe unten) wurden die Hunde dann geschickt. Zwischen auslegen und arbeiten lagen so ca. 30 - 45 Minuten. Jeder HF konnte frei entscheiden, ob er seinen Hund einmal oder zweimal über das Wasser schickt. Wir haben´s für Dash bei einem Mal belassen.
Diesmal haben wir es auch geschafft, dass Dash den Dummy nach dem Wasseraustieg in die Hand abgegeben hat. Dazu haben wir uns des Tricks bedient, den wir bei Barry kennengelernt haben: Wenn der Hund aus dem Wasser kommt, gibt´s einen energischen Komm-Pfiff und ich drehe mich dan um und gehe in die entgegegengesetzte Richtung. Durch das Weggehen, ziehe ich Dash quasi hinterher. Wenn sie bei mir ist, mache ich noch einen Richtungswechsel und beobchte Dash während der gesamten Zeit. Hierbei lobe ich sie deutlich, solange sie den Dummy festhält. Und dann gehe ich im Gehen seitlich runter und nehme ihr den Dummy ab. So verhndert man, dass man sich über dn Hund beugt oder an stehender Position bleibt.
Bary sagte dazu: Die Ausgabe aus dem Wasser nie schnell und hektisch machen. Sondern immer erlangsam unnd bewusst und den Hund eben loben, solange er festhält.
Marks & Halfblinds
In dieser Übung wurde für jeden Hund eine Markierung und dann auf dem Rückweg auf die alte Fallstelle wieder ein Dummy geworfen (Half-Blind). Dieses Half-Blinf wurde bis zu 4x wiederholt. Als nicht so einfach stellte sich für den einen oder anderen Hund heraus, dass das Wasser zur linken lag. Über dem Ufer lagen hier ja noch die Marks. Und der eine oder andere Hund ist dann gern mal Richtung Wasser gezogen.
Für Dash war die Aufgabe probemlos. Nach dem 3ten mal dachte ich dann das reicht für Dash, aber Elli wollte, das ich über den Punkt rüberarbeitet. Also noch ein 4tes Halfblind. Und das hat auch subba geklappt.
Und hier noch die Geländeansichten
Soweit für dieses Mal. Jetzt ist erstemal etwas Pause, wegen der WTs. Wenn´s wieder was neues gibt, berichte ich natürlich wieder drüber.



