Dash´s Training bei Steff Bollen in Böhmsholz
Uah, war das anstrengend.
Müde und glücklich sind wir vom Training mit Steff Bollen in Böhmsholz zurück.
Angetreten waren 13 Gespanne, die in 3 Gruppen eingeteilt wurden. Ich würde mal sagen, es waren 2 A-Gruppen und 1 F-Gruppe. Los ging´s um 10:00 Uhr.
Wir waren in der ersten A-Gruppe, und beschreiben auch nur diese Aufgaben. In jedem Durchgang wurden 3 Aufgaben gearbeitet.
Durchgang 1
In einem Gebiet von ca. 10*10m wurde in feuchtem Gras für die Hunde sichtig Dummys ausgeworfen. Das Gras war so ca. 15cm hoch. Für die Hunde lagen die Dummys so nicht sichtig und auch das mit der Witterung war nicht einfach. Dann drehten die Gespanne um 180° und gingen ca. 50m in gerader Linie zurück.
Jetzt schickte jeder HF seinen Hund, wobei der jüngste Hund zuerst arbeitete u.s.w. Wir waren an Position 3 dran. Damit lagen im Fallgebiet so nur noch 2 Dummys. Mit “Voran” ging´s los und ein Suchepfiff im Fallgebiet. Die Aufgabe hat Dash soverän gemeistert. Besonders Lob gab´s für ihr Hunting, da sie bei der Suche eng im Fallgebiet geblieben ist und wirklich stylisch gearbeitet hat.
Nun wurde für jeden Hund ein Mark ausgeworfen (Fallstelle 2: ca. auf 20m in geader Linie zur ersten Fallstelle), das direkt nach Fall zu arbeiten war. Nachdem das erste Dummy gearbeitet wurde, wollte der Hund über die Fallstelle 2 in das erste Suchegebiet geschickt werden und dort einen der ausgelegten Dummys arbeiteten.
Abschliessend für diesen Durchgang wurde nun noch hinter die Linie ein beschossenes Memory Mark geworfen. Nun arbeiteten 3 Hunde im Wechsel.
Der erste Hund arbeitete das Mark, das unbeschossen auf die Fallstelle 2 der vorherigen Aufgabe geworfen wurde. Dann arbeitete der nächste Hund das beschossene Memory Mark. Abschliessend der Dritte Hund das lange voran der ersten Aufgabe. Jeder Hund musste jede Stelle arbeiten, so dass rotiert wurde.
Dann war erstmal Pause. Es arbeiteten dann erst die F- und dann die zweite A-Gruppe. Anschliessend Geländewechsel.
Durchgang 2
Es wurden Memory Marks an 3 Stellen ausgelegt: auf ca. 10 Uhr (ca. 40m - Bewuchs hohes Gras), auf ca. 4 Uhr (ca. 30m - Bewuchs Blumen) und auf ca. 1 Uhr (ca. 80 - 90m hinter einem Zaun und in hohem Gras. Dieses wurde beschossen). Zu allen Stellen wurde mit den Hunden hingegangen und jeweils wieder zurück zum Ausgangspunkt. Jeder Hund musste jeweils einmal jede Fallstelle arbeiten.
Nachdem dieser “Flight” erledigt war, wurden wieder Dummys auf der Fallstelle auf 10 und 4 Uhr ausgelegt. Vom gleichen Ausgangspunkt wie vorher, wurde dann ein Walk-Up in Richtung des Zauns durchgeführt und dabei ein beschossenes Mark geworfen. Dieses Mark wurde nicht direkt gearbeitet, sondern ein Hund musste zu einer der vorherigen Fallstellen geschickt werden. Hier war man dann natürlich an einer anderen Ausgangsposition, da dazwischen ja der Walk-Up lag. Erst dann arbeitete ein anderer Hund das beschossene Mark.
Wir musste zuerst mal ehemalige Fallstelle auf 10 Uhr arbeiten. Dabei war starker Seitenwind. Das führte dazu, dass Dash nach rechts abgetrieben wurde. Ich habe nicht eingegriffen und konnte beobachten, dass sich Dash gegen der Wind in der Suchgebiet gearbeitet hat. Manöverkritik war, dass ich Dash entweder hätte vorher abpfeiffen sollen (nämlich als ich sah, dass sie nach rechts abtreibt) und dann nach links hinten hätte senden sollen. Oder aber ich hätte sie über den Wind ansetzen und quasi über das Fallgebiet senden sollen, so dass sie mit dem Wind hätte suchen können. So gab´s als Bewertung ein “good enough” ;-). Und Dash hat gegen den Wind gearbeitet und mir den Arsch gerettet. Braves Mädchen. Tolles Mädchen.
Abschliessend haben wir noch das Mark und die andere Fallstelle gearbeitet, hier wieder alles ohne Beanstandung.
Und wieder Geländewechsel und zu Flight # 3.
Durchgang 3
Hier wurden 2 Memorys ausgelegt: auf 1 Uhr in ca. 30m Entfernung (hohes Gras) und auf ca. 2 Uhr in ca. 50m Entfernung. Das Gelände war fies: hohes Gras mit Diesteln (sehr dornig). Auf dem Rückweg von diesem Memory zum Ausgangspunkt wurden für die Hunde versteckt auf halber Entfernung in einem Grasbusch 2 Bälle ausgelegt. Am Ausganspunkt angekommen, gingen die Gespanne zu einer weiteren Fallstelle. Entfernung ca. 70m mit Geländeübergängen (2mal einen Zaun und dann den Waldrand). Entfernung hier ca. 70m. Diese Fallstelle wurde beschossen. Auch hier rotierten die Hunde zum arbeiten durch.
Dash musste zunächst mal die Fallstelle auf 1 Uhr arbeiten. Kein Problem. Warten auf die anderen Hunde. Dann sollte ich sie auf die Fallstelle auf 2 Uhr senden und dann auf der Höhe der Bälle stoppen, um sie dann mit einer kleinen Suche in den Grasbusch zu dirigieren. No Problemo. Direkt anschliessend über diese Stelle mit einem “Voran” auf die Fallstelle auf 2 Uhr. No Problemo. Warten auf die anderen Hunde. Und dann auf die beschossene Fallstelle im Wald.
Hier liess dann kurz mal die Konzentration von Dash nach und es erforderte einige Aufforderungen mit “Voran”, damit sie raus und durch die Geländeübergänge ging. Vom Ausgangspunkt aus war der Hund im Wald nicht sichtig. Also musste ich Dash vertrauen. Da sie diese Fallstelle als Vorletztes arbeitete, lagen da auch nunmehr nur 2 Dummys. Entsprechend froh war ich, als sie nach ca. 90 Sekunden (gefühlt 1,5 Stunden) wieder auftauchte: mit Dummy.
Abschliessend dann wurden von Ausgangspunkt aus, wieder 2 Marks auf die Fallstellen auf 1 und 2 Uhr gesendet. Nun aber wurde das Mark auf 2 Uhr etwas weiter hinter der erste Fallstelle geworfen (also so halb 3). Hinter die Linie fiel noch ein beschossenes Mark in ein Maisfeld. Wieder arbeitete jeder Hund jede Fallstelle im Wechsel.
Das Mark auf 2 Uhr war nicht einfach, da sie in dem dornigen Gelände über die alte Fallstelle rüber musste. Ich musste Dash einmal stoppen und mit einem “Rüüüber” über die alte Fallstelle schicken. Sie hat die Richtung sofort angenommen, wieder gutes Hunting gezeigt und das Dummy sicher nach Hause gebracht.
Das war´s für´s uns.
Fazit: Dash hat super gearbeitet, bei den Schüssen kein whining. Allerdings rutscht sie bei Schuss immer noch nach vorn. Insbesondere, wenn ein Hlefer sichtig vor ihr steht. Wir sind sehr glücklich über diesen Tag.
Abschliessend gilt unser besonderer Dank Annette U., die dieses Training und das Gelände wieder organisiert hat. Uns bringen diese Tage enorm viel. Wir hoffen, dass Du dich zu einer Wiederholung entschliessen kann. Wenn Du bei der Orga Unterstützung gebrauchen kannst: Wir helfen Dir gern.
Und hier nun die Bilder vom Tag.

















































































