Bericht vom Training der BZG in Fahrenholz
Hi Folks,
nach längerer Pause haben wir gestern bei Elli wieder ein Training in Fahrenholz absolviert. Mit von der Partie waren neben Eyke auch Gissi und Funny. Also hatten wie 2 A Hunde (Beaverlodges Dash und Gissi) und 2 F Hunde (Eyke und Funny).
Aufgabe 1 Blind
Gestartet haben wir - um den Trainingsfortschritt zu beobachten - mit unserem ersten echten Blind. Dazu war folgender Übungsaufbau geplant: ein Helfer versteckt für die Hunde nicht sichtig an einem markanten Geländepunkt ein Dummy. Der Helfer versteckt sich hinter dem Dummy in ca. 5 Meter Entfernung in gerader Linie vom Ausgangspunkt aus gesehen. Sobald der Helfer sieht, dass der Hund von der Linie abweicht, wird ein Lockruf gegeben, um den Hund wieder auf die Linie zu ziehen.
Jeder HF konnte die Entfernung frei wählen. Wichtig war nur, dass die Hunde von unterschiedlichen Ausgangspunkten angesetzt wurden.
Ich habe Dash von ca. 30m geschickt und das hat auch recht gut geklappt. Erst auf den letzten 2-3m wurde sie etwas unsicher, so dass der Helfer einen Lockruf gegeben hat. Das Gelände war recht schwierig (kniehohes, nasses Gras). Damit war ich ganz happy.
Wir haben jetzt die Hunde an einen Uferrand gesetzt. Das Wasser war ca. 25m breit und hatte eine ziemliche Strömung. Auf der gegenüberliegenden Uferseite wurden 4 Dummys (also für jeden Hund eins) sichtig unter Geräuschen abgelegt. Die Dummy wurden erst in Aufgabe 3 gearbeitet. Also ein Memory über ca. 40 Minuten.
Aufgabe 2 Markings (mit Ablenkung)
Auf die Wiese (kniehohes Gras) wurde vom Helfer ein Markierung geworfen. Die Schwierigkeit war hier, dass das Mark tatsächlich tief im Gras verschwunden ist und Wiese und Dummy nass waren.
Ausserdem wurde in folgenden Varianten die Übung durchgeführt:
Zunächst war der Helfer ca. 35m weg, warf das Dummy ca. 10m von sich entfernt und blieb stehen. Als diese Aufgabe gelöst war, warf der Helfer vom gleichen Punkt das Dummy wieder auf die gleiche Stelle, entfernte sich dann aber nach links. Erst dann sollte der Hund geschickt werden.
Abschliessend wieder Mark auf die selbe Stelle, jetzt kreutzte der Helfer aber hinten die Fallstelle und verliess den Bereich nach rechts.
Ausserdem wurden die Ausgangspunkte bei jedem Mark nach hinten (letzte Entfernung ca. 50m) versetzt und beim letzten Mark kam noch dazu, dass direkt vor dem Ausgangspunkt ein umgestürzter Baum lag, über den der Hund rausgehen sollte.
Was soll ich sagen: Dash hat alle Marks super gearbeitet. Beim Dritten lies sie sich leicht vom kreutzenden Helfer nach rechts ziehen, ist dann aber direkt wieder in das Fallgebiet und war dann letztlich mit leichter Unterstützung von mit (kurzer Suchepfiff) erfolgreich.
Aufgabe 3: Memory Mark über Wasser
Jetzt durften die Hunde einzeln nacheinander die Marks auf der gegenüberliegenden Uferseite holen. Ich habe Dash ca. 5m vor dem Ufer abgesetzt und sie direkt mit “get over” rübergeschickt. Auf der gegenüberliegenden Seite gab´s dann gleich den Suchepfiff. Schnell erfolgreich und direkt zurück (juhu, kein weiteres Hunting, denn da lagen ja noch 2 weitere als wir dran waren). Schwieriger, steiler Ausstieg. Leider fallengelassen und geschüttelt. Dann sber direkt aufgehoben und gebracht. Wir arbeiten dran. Das wird ja immer nur zu Punktabzügen führen, solange wir A´s sind, Dann passt das schon. Übung macht hier den Meister, hoffe ich mal.
Aufgabe 4: Walk Up mit 4 Hunden
Die Übung hatte ich mir gewünscht, wegen des Whinings vom TWT. Ich habe es darauf angelegt, dass Dash nie Marks holen dufte, die vor der Linie fielen und nie direkt nach einem Mark. Für Sie wurde immer bereits beim ersten Start der Linie ein Dummy hinter die Linie geworfen. Das durfte Sie dann holen, nachdem einige Hunde ihre Marks gearbeitet haben. Insgesamt hat jeder Hund so ca. 3 Marks bekommen. Die fielen entweder gerade nach vorn (hohes Gras), oder schräg nach vorn oder auch mal seitlich ins Wasser. Die F Hunde haben dabei z.T. über Kreuz gearbeitet. Entfernung zwischen 30 und 60m.
Meine kleine Dash hat in der Mitte einmal kurz “whining” gezeigt. Aber nur sehr leise und nur einen Ton. Ich habe sie schnell und direkt korrigiert. Als letztes Memory hinter der Linie ist sie sicher ca. 50- 60m voran gegangen (waren so 15 Minuten zwischen Auslegen und Retrieve). In gerader Linie und direkt zur Fallstelle. Super, 1A. Sie hat sich auch alle anderen Marks gemerkt. Sie ist bei der Aufgabe so hochkonzentriert, dass ist schon bemerkenswert, finde ich.
Allerdings habe ich festgestellt, dass immer wenn der nebenstehende HF seinen Hund mit “Apport” schickt, Dash dachte sie wäre dran und startete. Ich habe sie dann immer mit einem “ah” direkt halten können. Mal sehen, was wir da tun können. Entweder ich muss sie immer mit ihrem Namen schicken, oder ich muss eben doch ein Handzeichen zum Apport einführen. Mal sehen.
Und schon waren wieder knapp 2 Stunden rum. Hat sehr viel Spass gemacht, Elli. Wir freuen uns auf kommenden Freitag.
CU Folks.