Aufgaben und Ergebnis APD/A Trittau am 21.04.07
Was für ein Tag. Heute fand er statt, unser 2ter Anlauf für die Dummy A.
Wir waren in der letzten Woche noch einmal 3x bei einem Schiessstand - damit Dash lernt, dass nicht immer wenn geschossen wird auch was fliegt.
Also hiess es heute ab 09.00 Uhr in Hamfelde bei Trittau zu beweisen, ob und was das gebracht hat. Wir waren die Startnummer 8. Unser Ziel diesmal: Lernen und Spass haben.
Gewonnen hat ein freundlicher Engländer mit einem Flat, gefolgt von einer Golden-Dame und dann: Tusch: Steffi mit Tyron - dem Raketen-Golden. Super und herzlichen Glückwunsch an alle plazierten.
Und nun zur Beschreibung unserer Prüfung.
Aufgabe 1: Verlorensuche
Das Gebiet für die Suche war sehr abwechslungsreich und nicht einfach im Zugang. Man stand nicht frontal zum Suchengebiet, sondern das Gebiet war ähnlich einem Trapez geschnitten. Das hiess das das Suchengebiet nach rechts hinten tief wurde. Links begrenzt durch Bäume, rechts begrenzt durch einen Wall. In der Mitte wechseld Beerensträucher, hohes Gras, normales Gras, Laub und Baumstämme. Insgesamt wurden wie immer 10 Dummys ausgelegt.
Wir mussten 6 Dummys holen, ich denke das war auch so der Schnitt.
Wir lernten: Dass meine Startnervosität leider dafür gesorgt hat, dass ich Dash vor dem losschicken das Suchengebiet nicht exakt gezeigt habe. Damit habe ich also unser Ritual vergessen, grosse Klasse.
Entsprechend ging sie beim dem Kommando “Such verloren” auch langsam raus, guckte mich nach wenigen Metern fragend an. Ich schickte sie wieder und dann ging es. Vor dem dritten Dummy (ich habe dann die Position gewechselt) fiel mir dann das Ritual wieder ein. Ich zeigte ich das Gebiet und dann ging unsere Kleine auch raus wie ein Flitzebogen.
Ergebnis: 18 Punkte
Aufgabe 2: Apell mit Memory
Das Gelände war hier so, dass der Dummy in relativ hohes Gras fiel, also die Fallstelle nicht sichtig war. Dafür war allerdings auch die Entfernung nicht weit. Ich schätze mal so 35m. Wir haben eine mässige Fussarbeit gezeigt und ich musste Dash 1-2x mit einem “ah” wieder näher an das Bein holen. Steadyness war aber kein Problem. Dann war ich mal wieder so nervös, dass ich auch noch den “Komm”-Pfiff abgegeben habe. Das war unnötig, aber wurscht.
Ergebnis: 14 Punkte
Aufgabe 3: Einzelmarkierung Wasser
Auf der selben Wiese direkt im Anschluss wurde nun die Einzelmarkierung gearbeitet. dazu ging man ca. 30 Meter nach links von der Stelle aus, an der man den Dummy von Aufgabe 2 abgenommen hatte.
Hier war mein Problem, dass der Helfer für diese Aufgabe vor und die Helfer von der vorherigen Aufgabe seitlich hinter uns standen. Das Ergebnis war, das ich echte Probleme hatte unsere Kleine nach vorne auszurichten. Sie sass immer leicht seitlich trotz mehrerer Anläufe sie auszurichten. Letztlich war sie dann so aufgeregt, dass sie beim Schuss leicht den Hintern gehoben hat. Nun gibt es ja kein haltbares Enspringen mehr, so dass das “Hinternheben” schon grenzwertig war. Zum Glück blieben aber wohl die Vorderbeine am Boden. Das Mark an sich war keine Schwierigkeit. Entfernung ca. 40m.
Ergebnis: 15 Punkte.
Aufgabe 4: Einzelmarkierung Wasser
Eigentlich unsere Lieblingsaufgabe stellte sich diese Aufgabe bei augenscheinlich leichtem Gelände bei uns als erheblicher Hemmschuh heraus. Der Einstieg in das Wasser verlief flach, jedoch durch schweren sumpfigen Boden. Die zurückzulegende Schwimmstrecke betrug ca. 40m. Der Dummy wurde vom anderen Ufer mit Schuss in den See geworfen. Unsere Kleine sass diesmal beim Schuss wie angenagelt. Rein rückler, nix. Super.
Das Problem stellte sich auf dem Rückweg: ist der Hund nicht exakt den Weg rausgekommen, den er rein genommen hat, musste er zwangsläufig durch einen kurzen schilfartigen Bewuchs, hinter dem dann saftiges hohes Gras wartete. Zusammen mit dem sumpfigen Boden führte dass dazu, dass unsere Dash erst mal durch unangenehmen Boden, dann durch unsangenehmes Schilff musste. Dann schüttelte sie sich (haben wir erwartet) und lies den Dummy fallen. Soweit - so gut. Doch dann fand unsere Kleine wohl das Gras interessanter als den Dummy und fing leicht an mit den Gedanken abzudriften. Jetzt war ich mir unsicher: Pfeiffen, Apport oder Hier sagen. Ich habe mich dann für ein “Brr” und ein die Händeklatschen entschieden, um Ihre Aufmerksamkeit wieder zu erlangen. Das klappte nicht beim ersten mal, also noch einmal. Dann endlich (kam mir wie Stunden vor) nahm sie den Dummy wieder auf und brachte ihn mir. Fertig. Puh. Bei nächster Gelegenheit pfeiffe ich wohl doch besser.
Ergebnis: 12 Punkte (völlig berechtigt).
Damit haben wir die Dummy A BESTANDEN (jippieee). Insgesamt 59 Punkte, ein “Gut” und damit leicht unter dem, was wir uns bei optimalem Verlauf versprochen haben. Das geht dann mal auf meine Kappe (wie immer) aber egal - bestanden!
Vielen Dank an die Sonderleitung, Angelika Timm-Burkhardt, für den schönen Wettbewerb und die Organisation und vielen Dank an Frau Fritz-Pitz für das faire Richten.
Abschliessend ein paar Fotos: enjoy.































