Basiskommandos für´s Zusammenleben

Um das Zusammenleben mit einem Hund zu vereinfachen, sind nach unserer Erfahrung nur recht wenige Kommandos erforderlich.

Allerdings hilft es, diese sowohl akustisch (rufen oder pfeifen), als auch visuell (Handzeichen) zu etablieren. Ausserdem, wenn man ehrlich ist, verknüft man jedes Kommando mit einer gewissen Körperhaltung. Wenn ich ehrlich sein soll, glaube ich, dass die Hunde vor allem darauf reagieren.

Wir haben folgende Kommandos während der ersten 12 Monate etabliert:

Hier: Doppelpfiff und zur Begrüssung geöffnete Arme.
Komm: Einfaches Wortkommando und losgehen
Sitz: Einfacher Pfiff und erhobener Zeigefinger
Platz: Wortkommando und Handfläche nach unten. Brauchen wir selten
Decke: Wortkommando und den Platz zeigen. Hilft im Restaurant.
Warte: Wortkommando
Pfötchen: Wortkommando. Hilft beim abtrocknen, wenn´s draussen nass ist.
Steh: Wortkommando und Handfläche nach vorne.
Fuss: Wortkommando und losgehen. Ähnlich wie “Komm” und wahrscheinlich ist das die Ursache für unsere schwache Fussarbeit. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Ausserdem gibt´s bei uns keine körperliche Züchtigung.
Richtiges Verhalten wird belohnt, falsches Verhalten wird ignoriert. So einfach ist das.

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